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Autor Thema: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !  (Gelesen 55420 mal)

denniz

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #75 am: 12-Februar-2012, 18:58 »

hey Berni,
Erstmal Gratulation zu deiner Projekt-Idee, und schade das es soviel Ausfall gegeben hat.
Ich habe hier im Forum schon oft gesehen, das sehr kleine Bäume ausgepflanzt
werden. Ich glaube es machte Sinn eher mindestens 2m große UMs oder min 1m grosse
BMs und 2m grosse KMs auszupflanzen, wenns um Pflanzungen in der Wildniss geht.
Ich habe auch schon kleinere ausgepflanzt, aber immer Probleme mit Kraut und Wühlmaus.
Ich hatte hier bei uns seltener Probleme mit Verbiss, in einem Winter allerdings haben Rehe
und Karnickel ( ;)) sämtliche Fichten die kleiner als 1m waren weggeknabbert.
..und Wühlmäuse haben Gefühle in mir erzeugt die eher als unzivilisiert zu bezeichnen sind  ;D...
Man kann halt nicht alles mit Drahthosen und wenn möglich auch noch mit Drahtkörben um den
Ballen einpflanzen, aber grössere Pflanzen haben deutlich grössere Chancen.
Ich sehe auch das Problem des Transportes grosser Pflanzen, und das Problem der
Lagerung und Pflege solcher zuhause, (wenn man nicht min. eine Hobby-Baumschule besitzt)
Nach den eigenen Erfahrungen mit Verbiss und Wühlmaus setzte ich heute auf Menge und Grösse.
Die kleinen Bäume werden zunächst  in einem speziell geschützem Bereich grossgezogen, und 2jährig
verschult, weil die Anzucht in Töpfen auch nicht optimal ist, vor Allem im Winter.
Auch versuche ich möglichst oft nach den Bäumen zu schauen, was natürlich bei mir einfach ist,
weil die Aufforstungsflächen direkt an den Garten anschliessen.

Ich hatte 2008 meine komplette Anzucht verloren, weil ich die Töpfe nicht eingegraben hatte.
Danach habe ich mir Fachliteratur zum Thema Baumschule besorgt, und einige Fehler dadurch vermieden.
Gegen Wühlmäuse kann ich heute die Anpflanzung von Topinambur empfehlen.
Dann hamse wat zu beissen, und lassen die Bäumchen in Ruhe.

lg Denniz

Bakersfield

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #76 am: 12-Februar-2012, 19:27 »

Hi Denniz, Hi Berni,

wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Verschulen von zweijährigen BMs? Wie lang ist die Pfahlwurzel im Durchschnitt (mit oder ohne zusätzliches Wässern?)? Und überstehen sie ein Kappen der Pfahlwurzel? Bei den Emsdettenner Baumschul-BMs  (ca. 1m, 3-4 Jahre, mehrfach verschult), die Jochen und ich ausgegraben hatten, waren teilweise schon ordentliche Pfahlwurzeln (ca. 50cm, bei manchen evtl. auch länger...?) festzustellen. Die wurden wohl nicht besonders intensiv gepflegt und sahen auch so aus... :( Daher haben wir sie ja auch geschenkt bekommen. Sie stehen jetzt im Topf eingegraben und das Frühjahr wird zeigen, ob sie den Dauerfrost gut überstanden haben.

Da ich auch überlege, wie ich mit meinen BMs die nächste Zeit bis zum Auspflanzen umgehe, ist das echt interessant, die Erfahrungen von anderen zu hören.

Und Berni, mit UMs von mir kannst du noch nicht sicher rechnen. Meine Vier (ca. 10cm) vom Sommer sind zusammen mit den 2011er-BMs komplett im Topf durchgefroren. Schon seit 1-2 Wochen... ??? Ab welcher Größe würdest du die denn überhaupt brauchen können?

Grüße aus dem WML,
Frank



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denniz

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #77 am: 12-Februar-2012, 19:49 »

ui, BMs sind in Töpfen angezogen einfacher zu händeln würde ich sagen.
Ich denke die haben die Emsdettener BM nicht rechtzeitig verschult,
und sie deswegen an Selbstabholer verschenkt.
Ich verschule die ´jedes Jahr, obwohl bei Bärtels alle 2 Jahre empfohlen wird,
genau wie bei Tannen.
Ich werde beim Chris (sequoiaundco) im Frühling ColoradoTannen abholen,
die schon 4 Jahre nicht verschult wurden abholen, eine heikle Sache,
aber probieren geht über studieren ,,Oder?
lg denniz

Bernhard

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #78 am: 13-Februar-2012, 20:56 »

Hallo Denniz,

danke erstmal!  :)

hey Berni,
Erstmal Gratulation zu deiner Projekt-Idee, und schade das es soviel Ausfall gegeben hat.
Ich habe hier im Forum schon oft gesehen, das sehr kleine Bäume ausgepflanzt
werden. Ich glaube es machte Sinn eher mindestens 2m große UMs oder min 1m grosse
BMs und 2m grosse KMs auszupflanzen, wenns um Pflanzungen in der Wildniss geht.
Ich habe auch schon kleinere ausgepflanzt, aber immer Probleme mit Kraut und Wühlmaus.........


Diese Erfahrung haben wir auch gemacht.  :-\
Daher werden zur Zeit eine Menge Metasequoias in Kübeln gehalten und gezogen, bis diese mindestens 2 Meter Höhe haben und werden erst dann ausgepflanzt.
Das ist zwar mit mehr Aufwendungen verbunden, aber bestimmt nicht schlimmer, als unzählige Jungpflanzen zu ersetzen.

In der Wildnis ist das aber bestimmt die bessere Lösung.

Gruß
Berni
« Letzte Änderung: 13-Februar-2012, 21:03 von Bernhard »
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Bernhard

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #79 am: 13-Februar-2012, 21:01 »

Hallo Frank,

......wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Verschulen von zweijährigen BMs? Wie lang ist die Pfahlwurzel im Durchschnitt (mit oder ohne zusätzliches Wässern?)? Und überstehen sie ein Kappen der Pfahlwurzel? Bei den Emsdettenner Baumschul-BMs  (ca. 1m, 3-4 Jahre, mehrfach verschult), die Jochen und ich ausgegraben hatten, waren teilweise schon ordentliche Pfahlwurzeln (ca. 50cm, bei manchen evtl. auch länger...?) festzustellen......

Ich habe BMs immer so früh es ging am Endstandort gepflanzt. Beim Umtopfen in größere Gefäße habe ich jedesmal dieses lästige Wurzelwachstum bemerkt (Spiralbildung) und mußte diese immer entwirren.
Die eine oder andere Wurzel ging dabei kaputt; bewußt habe ich Wurzeln aber nie gekappt.

Radialer Gruß
Berni
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Bakersfield

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #80 am: 13-Februar-2012, 21:23 »

Ich habe BMs immer so früh es ging am Endstandort gepflanzt. Beim Umtopfen in größere Gefäße habe ich jedesmal dieses lästige Wurzelwachstum bemerkt (Spiralbildung) und mußte diese immer entwirren.
Die eine oder andere Wurzel ging dabei kaputt; bewußt habe ich Wurzeln aber nie gekappt.

Hi Berni,

du hast also nie ausprobiert, die kleinen BMs ohne Topf in den Garten zu pflanzen und dann wieder auszugraben, oder?

Darauf zielte nämlich meine Frage. Man bekommt sie doch auf die Art bestimmt schneller auf den Meter Auspflanzhöhe. Und ob sie dann später ein Wurzelknäuel ausbreiten müssen oder beim Ausgraben gekappte überlange Wurzeln ersetzen müssen... :-\ Das wirft sie doch beides erst einmal zurück, oder? Vom Handling her sehe ich persönlich den Topf im Vorteil.

Und wieviele von wievielen frisch eingepflanzten BMs sind dir denn eingegangen?

Fragen über Fragen, sorry! Und dann auch noch über BMs im UM-Freed... ??? Da kommt bestimmt bald die Themenpolizei aus dem Taunus...uiuiuiuiui... ;D

Bibbernde Grüße,
Frank

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #81 am: 13-Februar-2012, 21:33 »

du hast also nie ausprobiert, die kleinen BMs ohne Topf in den Garten zu pflanzen und dann wieder auszugraben, oder?



Fragen über Fragen, sorry! Und dann auch noch über BMs im UM-Freed... ??? Da kommt bestimmt bald die Themenpolizei aus dem Taunus...uiuiuiuiui... ;D

Nee, dann wachsen die Wurzeln ja ins Erdereich und reißen ab.
Ich hatte mal einen BM 4 Jahre im selben Kübel und die Wirzeln rissen beim Austopfen ab. Erst nach 2 Jahren hatte er sich vom Schock erholt und wuchs normal weiter.

So und jetzt bitte kein Off-Topic mehr, klar !?  ;) ::)

UM ist das Thema .....  :)

Gruß
Berni
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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #82 am: 13-Februar-2012, 22:10 »

Grad mir mal den ganzen Thread durchgelesen,
super interessant deine Anpflanzung Bernhard! Werd ich mir mal bei Gelegenheit auf ner Radtour Richtung Datterode ansehen. Hoffe, die Mammut`s halten durch.
Für mein Rinnsal an unserer Wiese plane ich auch einseitig die Anpflanzung von UM`s, KM und Sumpfzypresse, sowie ne Gruppe BM`s.
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Bernhard

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #83 am: 13-Februar-2012, 22:19 »

Super, Idee Heiko!

Warte mal besseres Wetter ab, dann zeig ich Dir alles. (Mountainbike wäre gut)  ;)

Werra-Meißner Gruß
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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #84 am: 13-Februar-2012, 22:48 »

Alles klar, bald ist ja Frühjahr ;)
Gruß aus BB
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TaunusBonsai

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #85 am: 17-Februar-2012, 06:59 »

Moin Fränk,

Zitat
Themenpolizei aus dem Taunus...uiuiuiuiui...

das hättste mal zu mir schreiben müssen ...  :o

offtopicster Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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JNieder

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #86 am: 18-Juli-2012, 20:39 »

Moin Berni,

was gibt`s denn NEUES in Deinem Tal ?
Zeig uns mal was.

Neugieriger Gruß
Jochen
 8)
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Bernhard

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #87 am: 18-Juli-2012, 20:56 »

Hallo Jochen,

danke für die Nachfrage! Fotos werde ich demnächst mal machen; zur Zeit überwuchern die Brennnesseln den Jungbewuchs.

Projektierender Gruß

Berni
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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #88 am: 18-Januar-2013, 18:40 »

Jepp Berni, das ist der Thread.

Wieviele Metas haben überlebt? Hau mal Bilder rein  ;)
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Bernhard

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Re: Ein Tal für Urweltmammutbäume gefunden !
« Antwort #89 am: 17-Februar-2013, 23:27 »

Jepp Berni, das ist der Thread.

Wieviele Metas haben überlebt? Hau mal Bilder rein  ;)

Moin Heiko,

bin diese Woche mal wieder oben und werde berichten.

Glyptoser Gruß

Berni
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