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Autor Thema: Paläontologie von Sequoiadendron  (Gelesen 45223 mal)

Tuff

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Re: Paläontologie von Sequoiadendron
« Antwort #135 am: 08-Februar-2016, 00:42 »

Andre, schöne Bilder, aber das gehört in den Nachbarthread, kannst Du es dort bitte nochmal posten ?

 http://mbreg.de/forum/index.php/topic,1766.0.html


Und vielleicht ist es Dir sogar möglich, irgendwie Google aus den Links rauszuhalten :) da muss es doch in der Google Suche ein "zur Originalseite wechseln" geben. Denn Google wird anhand der vielen kodierten Schlüssel in Deinem Link jeden, der ihn anklickt, mit deinem Computer (von dem aus Du die Suche benutzt hast) in Verbindung bringen. Ist zwar nicht schlimm, aber irgendwie unheimlich oder ?

Wenn ich das richtig sehe, reduziert sich Dein obiger Link dann zu
 
 http://www.hellcreekdino.com/small

 ???
« Letzte Änderung: 08-Februar-2016, 00:49 von Tuff »
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Kiefernspezi

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Re: Paläontologie von Sequoiadendron
« Antwort #136 am: 08-Februar-2016, 01:27 »

Ja, und hast Du auch eine Antwort drauf? Sind die Zapfen von Metasequoia dakotensis wirklich spiralig wie bei KM und UM, oder sind das Verformungen der Fossilien durch Druck?

Viele Grüße

heiquo

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Re: Paläontologie von Sequoiadendron
« Antwort #137 am: 27-April-2016, 09:12 »

Hallo,

in Zittau (vor dem Zittauer Johanneum) steht ein 23 Mio alter Mammutbaumstubben. So wie es auf dem Bild aussieht, dürfte das Deutschlands Ältester sein ;D.
Gefunden in der Hartauer Tongrube.
[urlhttp://www.alles-lausitz.de/mammutbaum-restauriert.html][/url]

Dachte, diese Info sollte hier im Forum zu finden sein, war sie aber nicht. Jetzt aber ;)

Gruß, Heiko

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Kiefernspezi

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Re: Paläontologie von Sequoiadendron
« Antwort #138 am: 29-April-2016, 00:36 »

Ja, stand selbst davor. Sieht gut aus, so ein uraltes Stück hinter modernem Glas. Foto habe ich leider gerade nicht zur Hand. Man knipst einfach viel zu viel.

Viele Grüße

JNieder

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Tuff

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Tuff

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Re: Paläontologie von Sequoiadendron
« Antwort #141 am: 03-September-2020, 00:59 »

Eine kleine Anmerkung zum Thema 'Fossilien identifizieren'.

Unten im Bild sieht man 3 Zapfen der BM in Schwarzrheindorf, Bonn, bei dem ich heute nach langer Zeit mal wieder vorbeigeschaut habe.

Die Zapfen dieses Baumes sind generell immer nur 4-5cm lang und eher schmal. Und ich war oft dort um welche zu sammeln.

Es gibt BM mit breiten, 7-8 cm langen Zapfen, und mehfach schwerer.

Der ganz kleine Zapfen links ist unreif, wahrsch. im Sturm abgerissen oder von Vögeln. Sieht einem Redwood-Zapfen dann schon recht ähnlich.

Nun muss man sich vorstellen daß es in paläobiologischen Zeitepochen vielleicht noch mehr oder andere Sequoia- oder Sequoiadendronarten gab, als heute. Und am selben Ort oft noch eine Menge heute seltener Koniferengattungen mit ebenfalls nicht unähnlichen Merkmalen, wie Glyptostrobus oder Athrotaxis.

Kann man am Zapfen alleine bestimmen, welche Gattung es ist, wenn schon die Größe so sehr variiert ? Zumal Fossilien oft 'zerquetscht' und zerfallen sind.

Am Lake Pyramid / Nevada wurden von Axelrod (dem man hier vertrauen kann, er hat sein Leben lang die tertiären Floren studiert und viel selbst gegraben) nur rund 3cm lange fossile Sequoiadendronzapfen gefunden. Der Bericht eines Fossiliensammlers im Internet hatte dazu notiert: Vielleicht so klein aufgrund Wassermangel. So schnell kann man voreilig Schlüsse ziehen - nur weil der für die heutige Art ein 'Normwert' von sowas wie 6 cm angegeben wird. Dabei gibt es jede Menge Variation; und vielleicht waren die Zapfen dieser fossilen Art sowieso kleiner.
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