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Autor Thema: Küstenmammutbaum  (Gelesen 2312 mal)

Holger

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Küstenmammutbaum
« am: 10-Mai-2018, 22:53 »

Hallo,
bin hier neu im Forum.

zunächst etwas Vorgeschichte:  meinen ersten Bergmammutbaum habe ich 1978 in Vlotho gepflanzt, dieser ist jetzt über 20 m hoch. Leider muss ich das Grundstück verkaufen, und es ist ungewiss, ob der Baum da stehen bleiben wird, auch wenn genug Platz ist. Anfang der 1980er habe ich weitere BMs aus Samen angezogen und diese sind leider im 1. Jahr einem Unwetter zum Opfer gefallen, bis auf einen. Dieser steht auf einem großen Privatgrundstück in Melle bei Hannover. Wohne selbst in Odenthal und habe eine Metasequoia in unserem Garten vor 17 Jahren gepflanzt. Da sie frei steht, ist sie fast so breit wie hoch.

Letzte Woche war ich bei der Sequioa-Farm in Kaldenkirchen und war da völlig überrascht, wie gigantisch dort einige Küstenmammutbäume wachsen. Ich durfte einen bewurzelten Steckling dieser frostharten Sorte mitnehmen. Außerdem habe ich dort freundlicherweise auch noch einige Samen von Sequoiadendron giganteum erhalten, die ich aussähen möchte.

Nach den Erfahrungen mit den Privatgrundstücken erscheint es mir unsinnig, Mammutbäume dort zu pflanzen, weil die Pflanzer schon längst verwest sind, wenn die Bäume richtig loslegen. Was die Nachfolger machen, ist eben ungewiss. Außerdem neigen ältere Grundbesitzer dazu, nach und nach sämtliche großen Bäume vom Grundstück entfernen zu lassen (klingt recht merkwürdig, habe ich aber schon mehrfach erlebt). In Vlotho selbst wurde einigen Jahren ein ca. 100 Jahre alter BM abgesägt, der auf einem landwirtschaftlichen Hof stand ("macht zu viel Arbeit (???), bzw. das Gebäude könnte beschädigt werden"). Das gleiche Schicksal droht einem sehr großen BM in Stolberg, der auf dem Hinterhof einer Autowerkstatt steht.

Also die Frage: wenn ich schon einige Bäume anziehe, dann sollen sie entweder auf öffentliche Grundstücke oder in den Forst kommen. Gibt es nun Interessenten oder muss man selbst dafür werben, die Bäume unterzubringen? Hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt?

Viele Grüße,
Holger




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frechdachs612

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Re: Küstenmammutbaum
« Antwort #1 am: 11-Mai-2018, 07:43 »

Hallo Holger,


zuerst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!!
Wir freuen uns immer Mammutbaum-Interessierte hier begrüssen zu dürfen.
Aufgrund deiner Erfahrung mit Mammutbäumen dürfte dieses Forum für dich sehr interessant sein,
es werden viele Fragen in den verschiedenen Themenbereichen beantwortet.
Nutze die Suchfunktion auf der Übersichtsseite,dort werden alle relevanten Berichte zu den verschiedensten Themen aufgelistet.


Die Farm ist schon ein ganz besonderer Ort,nicht nur die Mammutbäume ,sondern auch die Geschichte der Entstehung dieses Arboretums.
Aber das hat dir bestimmt unser Farm-Vogt Michael Geller erzählt,der mit viel Herzblut dafür sorgt das man sich dort wohl fühlt!


Mammutbäume in privaten Gärten zu pflanzen ist meist immer eine kurzweilige Angelegenheit,
da geb ich Dir recht,es sei denn man hat ein parkähnliches Grundstück.
Ich habe meinen Küstenmammut auf einem ortsnahen Golfplatz gepflanzt und es werden dort noch einige Bäume mehr gesetzt.
Vielleicht gibt es sowas in deiner Nähe.
Frage auch bei den Forstämtern oder Gemeinden (Gartenbauamt)in deinem Bereich nach,ob Interesse besteht die Bäume in öffentliche Parks zu pflanzen.
Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen!


Viele Grüße aus der hessischen Wetterau und viel Spaß hier im Forum ! ;)


Dietmar
« Letzte Änderung: 11-Mai-2018, 08:28 von frechdachs612 »
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Hütet die Bäume! Auf ihnen lebten unsere Ahnen.
© Michail Genin (1927 - 2003)

sequotax

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Re: Küstenmammutbaum
« Antwort #2 am: 12-Mai-2018, 08:14 »

Wohne selbst in Odenthal...

Hallo Holger,

das musste ich erst einmal verdauen - habe selbst viele Jahre auf dem Hahnenberg gewohnt...
In Odenthal bin ich zur Grundschule gegangen.

Nostalgische Grüße,

Remi
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Holger

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Re: Küstenmammutbaum
« Antwort #3 am: 14-Mai-2018, 09:45 »

Wohne selbst in Odenthal...

Hallo Holger,

das musste ich erst einmal verdauen - habe selbst viele Jahre auf dem Hahnenberg gewohnt...
In Odenthal bin ich zur Grundschule gegangen.

Nostalgische Grüße,

Remi


Hallo Remi,

wir können uns ja mal auf einen Mammutbaumplausch treffen.. :-)

Beste Grüße,

Holger
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Holger

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Re: Küstenmammutbaum
« Antwort #4 am: 14-Mai-2018, 09:46 »

Hallo Holger,


zuerst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!!
Wir freuen uns immer Mammutbaum-Interessierte hier begrüssen zu dürfen.
Aufgrund deiner Erfahrung mit Mammutbäumen dürfte dieses Forum für dich sehr interessant sein,
es werden viele Fragen in den verschiedenen Themenbereichen beantwortet.
Nutze die Suchfunktion auf der Übersichtsseite,dort werden alle relevanten Berichte zu den verschiedensten Themen aufgelistet.


Die Farm ist schon ein ganz besonderer Ort,nicht nur die Mammutbäume ,sondern auch die Geschichte der Entstehung dieses Arboretums.
Aber das hat dir bestimmt unser Farm-Vogt Michael Geller erzählt,der mit viel Herzblut dafür sorgt das man sich dort wohl fühlt!


Mammutbäume in privaten Gärten zu pflanzen ist meist immer eine kurzweilige Angelegenheit,
da geb ich Dir recht,es sei denn man hat ein parkähnliches Grundstück.
Ich habe meinen Küstenmammut auf einem ortsnahen Golfplatz gepflanzt und es werden dort noch einige Bäume mehr gesetzt.
Vielleicht gibt es sowas in deiner Nähe.
Frage auch bei den Forstämtern oder Gemeinden (Gartenbauamt)in deinem Bereich nach,ob Interesse besteht die Bäume in öffentliche Parks zu pflanzen.
Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen!


Viele Grüße aus der hessischen Wetterau und viel Spaß hier im Forum ! ;)


Dietmar


Danke für das Willkommenheißen!

Gruß

Holger
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Tuff

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Re: Küstenmammutbaum
« Antwort #5 am: 12-März-2020, 22:25 »

Außerdem neigen ältere Grundbesitzer dazu, nach und nach sämtliche großen Bäume vom Grundstück entfernen zu lassen (klingt recht merkwürdig, habe ich aber schon mehrfach erlebt).

Hallo Holger,

Ich tippe darauf daß das nicht am Alter der Besitzer, sondern am Alter der Bäume liegt. Sie sind eben zugleich mit den Bewohnern gealtert und jetzt so groß geworden, daß man sich Sorgen macht, bzw. daß das herabfallende Laub oder gelegentliche Äste als 'zuviel Arbeit' empfunden wird.

Vielleicht neigen Rentner auch dazu, mehr Zeit im Garten zu verbringen und wünschen sich dann einen 'ordentlichen' Garten und zb. einen 'sauberen Rasen', während es ihnen früher egal war ... ?

Als dritten Grund schlage ich vor, daß mit dem Alter die Erfahrung wächst und man doch viele Fälle mitbekommen hat, wo ein großer Baum Schaden anrichtete. Wenn man sich dann mit Bäumen nicht auskennt (vor allem ihres Gesundheitszustandes) dann nimmt man sie schnell alle in Sippenhaft. Oder wie sagt man das?

lg Tuff-Micha
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